Anwendungsbeispiele

Mit unserer Erfahrung sind wir in der Lage, anspruchsvolle Fertigungsprojekte abzuwickeln und bieten die Konfektion von Anschlussleitungen sowie den Bau von Kühlgeräten auf Peltierbasis. Wir entwerfen auch individuelle Messkammern mit Mikrowellenabsorbern. Unsere Schlüsselkomponenten ermöglichen es uns, auf die spezifischen Anforderungen unserer Kunden einzugehen und hochwertige Lösungen zu liefern.

Zuverlässiger Schutz unserer Elektronik vor Kondensation durch den Einsatz einer Heizfolie

In unseren Anwendungen setzen wir elektronische Mess- und Sensormodule ein, die in geschlossenen Metallgehäusen verbaut sind. Die Geräte werden teilweise in Umgebungen betrieben, in denen es zu starken Temperaturschwankungen kommt. Insbesondere beim Wechsel zwischen Stillstand und Betrieb oder zwischen Tag- und Nachtbetrieb. Über einen längeren Zeitraumhinweg stellten wir fest, dass es vereinzelt zu instabilen Messwerten und sporadischen Ausfällen kam, ohne dass ein klarer elektrischer oder mechanischer Fehler erkennbar war.

Bei einer genaueren Untersuchung zeigte sich, dass sich unter bestimmten Bedingungen Kondenswasser im Inneren der Gehäuse bildete. Trotz grundsätzlich dichter Konstruktion reichten bereits geringe Mengen Feuchtigkeit aus, um empfindliche elektronische Bauteile zu beeinträchtigen. Für uns war schnell klar, dass wir nicht nur die Elektronik selbst betrachten durften, sondern das gesamte thermische Verhalten des Systems.

Gemeinsam mit Telemeter entschieden wir uns für den Einsatz einer flächigen Heizfolie, die auf der Innenseite des Gehäuses angebracht wurde. Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, die Elektronik aktiv aufzuheizen, sondern die Temperatur im Gehäuse kontrolliert leicht über der Umgebungstemperatur zu halten.

Seit der Integration dieser Lösung arbeiten unsere Systeme deutlich stabiler. Kondensationsprobleme sind im Betrieb nicht mehr aufgetreten, und auch langfristig konnten wir keine feuchtebedingten Schäden mehr feststellen. Für uns hat sich gezeigt, dass die Heizfolie ein wirkungsvolles Mittel ist, um unsere Elektronik präventiv zu schützen und die Betriebssicherheit nachhaltig zu erhöhen

Sicherer Betrieb unserer Ventilbaugruppen bei niedrigen Temperaturen durch selbstlimitierende Heizelemente

In einer unserer Anlagen betreiben wir Ventilbaugruppen, die bei niedrigen Umgebungstemperaturen zuverlässig funktionieren müssen. Die Anlage ist nicht klimatisiert, wodurch insbesondere in den Wintermonaten das Risiko bestand, dass sich Medien abkühlen und die Ventile zunehmend schwergängig werden. In der Praxis führte dies zu verzögerten Schaltzeiten und vereinzelt auch zu blockierten Ventilen.

Diese Situation stellte für uns nicht nur ein Verfügbarkeitsproblem dar, sondern auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko für den Gesamtprozess. Ziel war es daher, die Ventilbaugruppen vor dem Auskühlen zu schützen, ohne gleichzeitig das Risikoeiner Überhitzung oder einer zusätzlichen Fehlerquelle im System zu schaffen.

Nach der Abstimmung mit Telemeter entschieden wir uns für den Einsatz eines selbstlimitierenden PTC-Heizelements, das direkt in den Ventilblock integriert wurde. Der entscheidende Vorteil dieser Lösung lag für uns in der selbstbegrenzenden Temperaturcharakteristik. Das Heizelement stellt nur so viel Wärme zur Verfügung, wie tatsächlich benötigt wird, und reduziert die Leistung automatisch mit steigender Temperatur.

Im Betrieb hat sich diese Lösung als äußerst robust erwiesen. Die Ventile bleiben auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig funktionsfähig, ohne dass eine aufwendige Regelung notwendig ist. Gleichzeitig haben wir die Sicherheit, dass weder das Ventil noch angrenzende Bauteile thermisch überlastet werden. Für uns bedeutet das eine einfache, wartungsarme Lösung, die den Schutz unserer Baugruppen und die Betriebssicherheit der gesamten Anlage deutlich verbessert.

Thermisches Monitoring in Energieverteilungsanlagen

In unseren Energieverteilungen und Schaltschränken ist eine hohe Verfügbarkeit entscheidend. Um kritische Temperaturanstiege frühzeitig zu erkennen, haben wir zusätzliche Messpunkte mit Ringkabelschuh-Temperatursensoren auf PT1000-Basis direkt an stromführenden Komponenten installiert. Die verschraubte Montage ermöglicht eine zuverlässige Messung genau an den relevanten Stellen und erlaubt es, die Sensoren bei Wartung oder Umbau einfach zu lösen und wiederzuverwenden. Die Sensoren lassen sich problemlos in bestehende Überwachungssysteme integrieren. Seitdem erkennen wir lokale Überhitzungen früher, reagieren gezielter und reduzieren ungeplante Abschaltungen deutlich.

Thermische Schnittstellen als entscheidender Faktor in Laseranwendungen

In modernen Laseranwendungen ist eine stabile Temperaturführung der aktiven optischen Komponenten essenziell. Laserdioden und Laserkristalle werden häufig aktivtemperiert, um konstante Wellenlängen und reproduzierbare Leistung zu gewährleisten. Die dabei entstehende Verlustwärme muss jedoch zuverlässig aus der Baugruppe abgeführt werden, um den Regelbereich der Temperierung nicht einzuschränken.

Wärmeleitfolienkommen direkt an der Schnittstelle zwischen temperierter Baugruppe und Kühlstruktur zum Einsatz. Sie gleichen Fertigungstoleranzen und Oberflächenunebenheiten aus und verhindern isolierende Luftspalte. Dadurch entsteht ein homogener thermischer Kontakt, über den die Wärme kontrolliert in Kühlplatten oder Gehäusestrukturen übertragen wird.

Gerade in kompakten Lasermodulen ermöglicht dieser definierte Wärmetransfer einen stabilen Dauerbetrieb, reduziert thermische Spannungen und stellt sicher, dass die aktive Temperierung ihr volles Potenzial entfalten kann.

Vorteile:

  • Reproduzierbarer Wärmetransfer
  • Stabiler Dauerbetrieb der Laserquelle
  • Reduzierte thermische Spannungen
  • Prozesssichere und saubere Montage

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